Das geniale Schloss des Manuhrin MR73.
Im unteren Bild ist der Manuhrin MR 73 mit offener Schlossplatte und ohne die beiden Federn für den Hammer und den Transporteur abgebildet.
Die einzelnen Elemente des Single und Double Action Schlosses sind namentlich gekennzeichnet.
Die einzelnen Elemente des Single und Double Action Schlosses sind namentlich gekennzeichnet.
Im unteren Bild ist der Revolver in seiner Ruhestellung gesichert.
Im oberen gelben Kreis ist ersichtlich das die Hammersicherung dem Hammer den Weg nach ganz vorne versperrt.
Dies wird vom Gleitstück gesteuert, welches sowohl den Hammer mit der Nase zurückdrückt und spannt, als auch die Sicherung, die von der verlängerten vorderen Achse gesteuert wird, nach oben schiebt.
Im roten Kreis ist erkennbar das die Abzugfeder im besten Winkel (gerade, respektive mit 0° zur Bewegung des Gleitstück's) auf das fünfte Rad drückt und somit trotz "entspannter" Feder maximale Kraft auf das Gleitstück in gewünschter Richtung abgibt.
Im oberen gelben Kreis ist ersichtlich das die Hammersicherung dem Hammer den Weg nach ganz vorne versperrt.
Dies wird vom Gleitstück gesteuert, welches sowohl den Hammer mit der Nase zurückdrückt und spannt, als auch die Sicherung, die von der verlängerten vorderen Achse gesteuert wird, nach oben schiebt.
Im roten Kreis ist erkennbar das die Abzugfeder im besten Winkel (gerade, respektive mit 0° zur Bewegung des Gleitstück's) auf das fünfte Rad drückt und somit trotz "entspannter" Feder maximale Kraft auf das Gleitstück in gewünschter Richtung abgibt.
Das linke Bild zeigt das Schloss nun in der Single Action Position.
Der Hammer ist gespannt und wird vom Abzug an der Single Action Rast (welche leider unter dem Transporteur versteckt ist) gehalten.
Wichtig, bei jeder Art von Abzug, ist, dass die Rastflächen einen Winkel zu einander haben, der immer über die Kraft der Schlagfeder gehalten wird, nie über die der Abzugfeder, diese dient ledglich dazu den Abzug zu positionieren damit er einklinken kann.
Dazu gibt's später eine vertieftere Erklärung auf einer anderen Technik Seite.
Im roten Kreis ist nun ersichtlich, dass die Abzugsfeder mehr Spannung hat, aber nicht mehr in die Richtung des Gleitstückes abgibt, weil sie im Winkel von etwa 45° auf das 5. Rad drückt.
Daraus ergeben sich zwei resultierende Kräfte.
Die eine ist erwünscht schwächer, nämlich die in Richung des Gleitstückes wirkende Kraft.
Die zweite geht 90°nach unten, was die Reibkraft erhöht und unerwünscht, aber von den 4 Rollen fast nicht mehr spürbar ist, da Rollreibung bei gleicher Kraft deutlich geringer ist als Gleitreibung.
Als Resultat dieser Konstruktion wirken sowohl im Single Action (vorgespannter Hammer) als auch im Double Action Modus (Hammer wird vom Abzug gespannt und ausgelöst) keine unnötigen Kräfte wie sie bei anderen Revolver immer vorkommen.
Bei "anderen" Schlosskonstruktionen wirkt die Feder linear.
Das bewirkt, dass sie im falschen Moment, ganz gespannt zu viel und im entspannten Zustand nur knapp die nötige Kraft aufbringt, um den Hammer wieder zurück zu drücken (spannen)
Der Hammer ist gespannt und wird vom Abzug an der Single Action Rast (welche leider unter dem Transporteur versteckt ist) gehalten.
Wichtig, bei jeder Art von Abzug, ist, dass die Rastflächen einen Winkel zu einander haben, der immer über die Kraft der Schlagfeder gehalten wird, nie über die der Abzugfeder, diese dient ledglich dazu den Abzug zu positionieren damit er einklinken kann.
Dazu gibt's später eine vertieftere Erklärung auf einer anderen Technik Seite.
Im roten Kreis ist nun ersichtlich, dass die Abzugsfeder mehr Spannung hat, aber nicht mehr in die Richtung des Gleitstückes abgibt, weil sie im Winkel von etwa 45° auf das 5. Rad drückt.
Daraus ergeben sich zwei resultierende Kräfte.
Die eine ist erwünscht schwächer, nämlich die in Richung des Gleitstückes wirkende Kraft.
Die zweite geht 90°nach unten, was die Reibkraft erhöht und unerwünscht, aber von den 4 Rollen fast nicht mehr spürbar ist, da Rollreibung bei gleicher Kraft deutlich geringer ist als Gleitreibung.
Als Resultat dieser Konstruktion wirken sowohl im Single Action (vorgespannter Hammer) als auch im Double Action Modus (Hammer wird vom Abzug gespannt und ausgelöst) keine unnötigen Kräfte wie sie bei anderen Revolver immer vorkommen.
Bei "anderen" Schlosskonstruktionen wirkt die Feder linear.
Das bewirkt, dass sie im falschen Moment, ganz gespannt zu viel und im entspannten Zustand nur knapp die nötige Kraft aufbringt, um den Hammer wieder zurück zu drücken (spannen)
Im Bild das genial Gleitstück mit den vier Rollen und der fünften, auf welcher die Abzugsfeder läuft.
Zur Verdeutlichung auf diesem Bild ohne Hammer und ohne Transporteur.
Zur Verdeutlichung auf diesem Bild ohne Hammer und ohne Transporteur.
Im unteren Bild hat der Hammer soeben abgeschlagen (der Schuss sich gelöst). Der Abzug ist noch gedrückt, der Schütze lässt den Finger wieder los, dabei bewegt sich das Gleitstück nach vorne und drückt noch nicht von unten gegen den Hammer. Die Zündstiftsicherung lässt den Hammer noch nach ganz vorne passieren.
- Auf diesen 3 Bildern sieht man das Wirken des
- Gleitstückes.
- Auf dem Bild rechts oben berühren sich die beiden Nocken im gelben Kreis, bewirken aber noch nichts.
- Im Bild oben links spannt das Gleitstück den Hammer.
- Im unter Bild rechts ist der Hammer fertig zurückgedrück, der Platz für die Hammersicherung ist geschaffen, diese wird vom Gleitstück im weiteren Vorlauf nach oben gesteuert.
Auf diesen 2 Bildern unten ist auf dem linken Bild der Abzug noch nicht in seiner Endposition, die Hammersicherung aber bereits zwischen Hammer und Rahmen, die erste Double Actionklinke aber noch nicht wieder eingeklinkt, wie auf dem rechten Bild ersichtlich.
Das Einklinken des Abzugs unter die Double Actionklinke ist für das weitere Schiessen im DA Modus nötig, wie ganz unten nach dem Vergleich mit dem S&W Schloss noch zu lesen ist.
Das Einklinken des Abzugs unter die Double Actionklinke ist für das weitere Schiessen im DA Modus nötig, wie ganz unten nach dem Vergleich mit dem S&W Schloss noch zu lesen ist.
Die unteren 7 Bilder zeigen im Vergleich das Schloss eines Smith & Wesson Mod 686.
Deutlich ist der Unterschied des Gleitstückes ohne Rollen oder Räder sichtbar.
Die Kraft der Spiralfeder ist bei ganz gespanntem Hammer (SA wie DA) unnötigerweise am stärksten.
Gegen Ende des Vorlaufes (6Bild) ist die Feder schon deutlich entspannter muss aber am härtesten arbeiten!
Deutlich ist der Unterschied des Gleitstückes ohne Rollen oder Räder sichtbar.
Die Kraft der Spiralfeder ist bei ganz gespanntem Hammer (SA wie DA) unnötigerweise am stärksten.
Gegen Ende des Vorlaufes (6Bild) ist die Feder schon deutlich entspannter muss aber am härtesten arbeiten!
Hier noch ein paar Bilder des Manuhrin zum Erklären der Double Action Funktion, die beim S&W bis auf die fehlenden Rollen gleich ist.
Wie beim Single Action ist auch beim Double Action der MR 73 was die Kräfte angeht im Vorteil.
Wie beim Single Action ist auch beim Double Action der MR 73 was die Kräfte angeht im Vorteil.
Im Bild oben:
Der Hammer steht gespannt bereit, um kurz darauf von der Double Actionrast abzugleiten und abzuschlagen.
Der Transporteur bei einem Smith & Wesson, einem Manuhrin, einem Ruger und einem Taurus hat wenn er richtig justiert ist zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit erledigt und kuppelt sich aus, das heisst er geht am Trommelstern vorbei (optimiert dabei das Trommelspiel) und ermöglicht so ein perfektes Timing.
Das heisst der Hammer schlägt erst ab, wenn die Trommel vom Trommelstopp und dem Transporteur arretiert ist.
Es gibt da eine Marke mit dem Pferd, da kuppeln weder die alten noch die aktuellen Modell aus, was ein perfektes Timing schlicht verunmöglicht.
Da der Transporteur mit dem Abzug gekoppelt ist, kann er dem Abzug nötigen Leerweg nicht zugestehen.
Selbst ein gut (perfekt geht nicht) einjustierter Revolver könnte im besten Fall gleichzeitig die Trommel verriegeln, den Hammer abschlagen und den Abzug am Weiterlaufen hindern...
Der Hammer steht gespannt bereit, um kurz darauf von der Double Actionrast abzugleiten und abzuschlagen.
Der Transporteur bei einem Smith & Wesson, einem Manuhrin, einem Ruger und einem Taurus hat wenn er richtig justiert ist zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit erledigt und kuppelt sich aus, das heisst er geht am Trommelstern vorbei (optimiert dabei das Trommelspiel) und ermöglicht so ein perfektes Timing.
Das heisst der Hammer schlägt erst ab, wenn die Trommel vom Trommelstopp und dem Transporteur arretiert ist.
Es gibt da eine Marke mit dem Pferd, da kuppeln weder die alten noch die aktuellen Modell aus, was ein perfektes Timing schlicht verunmöglicht.
Da der Transporteur mit dem Abzug gekoppelt ist, kann er dem Abzug nötigen Leerweg nicht zugestehen.
Selbst ein gut (perfekt geht nicht) einjustierter Revolver könnte im besten Fall gleichzeitig die Trommel verriegeln, den Hammer abschlagen und den Abzug am Weiterlaufen hindern...
Den abgebildeten MR 73 Gendarmerie gibt es neu ebenso wenig, wie den auch etwa 30-50 jährigen Smith & Wesson.
Von beiden Marken sollte immer etwas Neues an Lager sein.
Falls Sie Interesse haben, können Sie mich gerne kontaktieren.
Der MR73 Occ. ist bei seinem neuen Besitzer.
Der Smith & Wesson 686 6" ist auch bei seinem neuen Besitzer.
Von beiden Marken sollte immer etwas Neues an Lager sein.
Falls Sie Interesse haben, können Sie mich gerne kontaktieren.
Der MR73 Occ. ist bei seinem neuen Besitzer.
Der Smith & Wesson 686 6" ist auch bei seinem neuen Besitzer.

