Schlagbolzen aus Titan Aluminium Niobium für ein Gewehr 11 (JG11).
Die ersten Dreh und Fräsarbeiten aus dem anfänglich 40mm messenden Rohling.
Die Aufnahme für den Zündstift und die finale Form vor der Abzugraste sind bereits gedreht.
Da man Titan nur mit 1/10 der Schnittgeschwindigkeit von Stahl bearbeiten kann, hat das viel Zeit in Anspruch genommen.
Auch ist die Zentrierung für den Ring angefertigt und für die später Bearbeitung mit eienem M14x1 Gewinde versehen.
Die Aufnahme für den Zündstift und die finale Form vor der Abzugraste sind bereits gedreht.
Da man Titan nur mit 1/10 der Schnittgeschwindigkeit von Stahl bearbeiten kann, hat das viel Zeit in Anspruch genommen.
Auch ist die Zentrierung für den Ring angefertigt und für die später Bearbeitung mit eienem M14x1 Gewinde versehen.
Viele Späne, ein Ausfräsen mit einem Scheibenfräser wie ursprünglich geplant hat nicht funktioniert.
Der Scheibenfräser war sehr schnell in mehrere Stücken zersprungen!
Try and Error. Learning by doing.
Der Scheibenfräser war sehr schnell in mehrere Stücken zersprungen!
Try and Error. Learning by doing.
Schade um das tolle Material... Späne soweit das Auge reicht.
Das kostet mächtig Zeit.
Das kostet mächtig Zeit.
Sieht noch nicht aus wie das Original, kommt der Sache aber schon etwas näher.
Zwischendurch mal ein Vergleich mit dem zu kopierenden Objekt.
Noch lange nicht rund, aber es nähert sich der Form, die es einmal haben wird.
Auf der Drehbank dem ganzen etwas Form gegeben. Damit es maximal leicht ist für den nächsten Schritt, bezüglich der Unwucht, siehe das Bild unten.
Aufgespannt auf dem anfänglich angefertigen M14x1 Gewinde damit der Innendurchmesser des Rings und die Breitseite mittels Einstichmesser gedreht werden konnte. Die Unwucht ist nicht so schlimm, da Titan nur sehr langsam bearbeitet werden kann.
Aussendruchmesser und Aussenradiusfräsen auf dem Teilapparat.
Titan hat die Eigenschaft bei niederiger Dichte eine sehr hohe Festigkeit zu haben, Titan ist sehr Zäh, aber relativ Weich.
Das Laufverhalten von Titan ist sehr schlecht. Auf der Abzugraste wäre es absolut unbrauchbar.
Deshalb die Verstärung aus einem Stück härtbarem Stahl. Das Stück ist Formschlüssig eingepasst und mit einer M3 Schraube verschraubt.
Das schneiden des Sacklockgewindes hat etwas 2 Stunden in Anspruch genommen.
Das liegt daran das Titan einen "Gummieffekt" hat, sprich es wird meist kleiner als das Werkzeug vorgibt (deshalb maximal scharfe Werkzeuge) und klemmt somit einen Gewindeboher immer ein, was beim zurück drehen (Sackloch) immer das Risiko des Klemmens und somit des Brechens beinhaltet.
Sehr wenig vor und sofort wieder zurück ...
Braucht Geduld und Nerven...
Das Laufverhalten von Titan ist sehr schlecht. Auf der Abzugraste wäre es absolut unbrauchbar.
Deshalb die Verstärung aus einem Stück härtbarem Stahl. Das Stück ist Formschlüssig eingepasst und mit einer M3 Schraube verschraubt.
Das schneiden des Sacklockgewindes hat etwas 2 Stunden in Anspruch genommen.
Das liegt daran das Titan einen "Gummieffekt" hat, sprich es wird meist kleiner als das Werkzeug vorgibt (deshalb maximal scharfe Werkzeuge) und klemmt somit einen Gewindeboher immer ein, was beim zurück drehen (Sackloch) immer das Risiko des Klemmens und somit des Brechens beinhaltet.
Sehr wenig vor und sofort wieder zurück ...
Braucht Geduld und Nerven...
Sieht doch schon ziemlich nahe dem Original aus oder ?
Stahleinsatz montiert.
Stahleinsatz montiert.
In 4,5° Schritten zum Vieleck gefräst, ist auch schon fast Rund, Effektiv waren nur noch feine Korrekturen mit Schleiftuch nötig.
Man beachte die extra angefertigte Aluspannhülse im 3 Backenfutter des Teilapparat's und die Abstützung auf der Gegenseite.
Als Spannfang eine Skizze einer verworfenen Lösung für die Abzugraste...
Man beachte die extra angefertigte Aluspannhülse im 3 Backenfutter des Teilapparat's und die Abstützung auf der Gegenseite.
Als Spannfang eine Skizze einer verworfenen Lösung für die Abzugraste...
Neben dem M14x1 ist das Teil auch mit einem 4mm Stift gesichert, da auch gegen die Anzugsrichtung des Gewinde gefräst wurde.
Dazu muss die Bohrung gerieben werden (in Titan...)
Nachmessen ergabe einen leichten Versatz des Rings zur Mitte. Noch mal Glück gehabt, den hier war es noch zu korrigieren. Uff.
Dazu muss die Bohrung gerieben werden (in Titan...)
Nachmessen ergabe einen leichten Versatz des Rings zur Mitte. Noch mal Glück gehabt, den hier war es noch zu korrigieren. Uff.
Hier gut ersichtlich die Aufspannung für die Ringbearbeitung im Drehbank und auf dem Teilapparat.
Da noch ein grösserer Teilapparat vorhanden ist, konnte auch die Hinterseite mit dem Radius gefräst werden.
Auf dem kleinen Teilappart ist die Spitzenhöhe zu klein... steht am Tisch an.
Den Ausgleich der Form ist dann mit der Feile von Hand passiert.
Auf dem kleinen Teilappart ist die Spitzenhöhe zu klein... steht am Tisch an.
Den Ausgleich der Form ist dann mit der Feile von Hand passiert.
Original in Stahl und Kopie in Titan.
Die Verdickung des Rings ist beim Original fliessender als bei der Kopie.
Ganz frühe dieser Schlagbolzenringe waren ganz Rund, sind aber immer in der Mitte gerissen, deshalb diese Verstärung. (Sprich eingentlich gegen die Lehre des immer gleichen Querschnitt's)
Die Verdickung des Rings ist beim Original fliessender als bei der Kopie.
Ganz frühe dieser Schlagbolzenringe waren ganz Rund, sind aber immer in der Mitte gerissen, deshalb diese Verstärung. (Sprich eingentlich gegen die Lehre des immer gleichen Querschnitt's)
Das ganze auch noch von der anderen Seite.
34.8g zu 57,2g = 39,16% leichter und somit schneller in der Zündung.
Der Schlagbolzen aus Titan für's JG11 ist etwa so leicht wie der vom K31.
Der Schlagbolzen aus Titan für's JG11 ist etwa so leicht wie der vom K31.